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25. November 2008
Obere Lahn bezwingt Tabellenersten

Die KTV Obere Lahn gewann am Samstag absolut überraschend in der heimischen Lahntalschulhalle gegen den Taballenführer aus Heidelberg. 36 zu 28 ging das Duell nach einem durchaus spannenden Wettkampf aus.
Die KTV steigt damit in der Tabelle auf den vierten Platz.

Der Wettkampf wurde von einem Unfall in der dritten Bodenpaarung überschattet. Dan Potra, der rumänische Gastturnern und Europameister aus Heidelberg, stürzte schwer und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Nach kurzer Pause musste der Wettkampf fortgesetzt werden. Für die Heidelberger Athlteten ging es jetzt darum die Tabellenführung zu behalten, die Hinterländer turnten ohne Druck.

Das war am Boden dann auch deutlich zu spüren. Nachdem Jasper Vennemann und Rainer Gunne sehr gut vorgelegt hatten, sicherten Jan Reuter und Felix Wiemers durch fehlerfreie Vorträge die Gerätewertung.

Am Seitpferd, dem Sorgengerät für Trainer Albert Wiemers kam das Team heute gut durch und die Wertung war mit 4 zu 8 für Heidelberg für die KTV zu verkraften. Insbesondere Daniel Ross und Philipp Wiemers zeigten sich heute nervenstark.

An den Ringen gab es nach einem weiteren überragenden Durchgang der KTV ein Unentschieden. Jasper Vennemann und Philipp Wiemers turnten solide. Jan Reuter konnte gegen Andreas Hofer, den stärksten Ringeturner des Tages, trotz guter Leistung nichts ausrichten.
Daniel Ross holte diese Punkte anschließend dank einwandfreier Leistung zurück.

Zur Pause führt die KTV dann noch mit acht Points. Doch die Heidelberger entschieden den Sprung mit 7 zu 1 für sich und kamen näher. Jan Reuter gelang sein Sprung diesmal in den perfekten Stand. Da lobte der Mannschaftskamerad Fabian Lotz:“So will ich das sehen.“
Felix Wiemers packte bei seinem Sprung leider auf die Matte und musste Punkte lassen. Jasper und Rainer sorgten dafür, dass der Abstand nichtb allzu groß wurde.

„Zwei Points haben wir noch, jetzt müssen wir Gas geben, dann packen wir das.“, ermutigte Jasper Vennemann seine Mannschaftsmitglieder.

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So legte die KTV dann auch am Barren los. Rainer Gunne und Felix Wiemers legten stark vor. Anschließend zeigte Daniel Ross eine traumhafte Barrenleistung und kam erstmalig diese Saison perfekt durch. Jasper holte im anschließenden Duell nochmal Points nach einer sauberen Vorführung. Somit gestaltete sich das Barrenturnen mit 3 zu 3 ausgeglichen.

Vor dem Reck also immer noch 2 Points Polster. Heidelberg legte vor mit Andreas Hofer. Daniel Ross konterte mit perfektem Stand und ausgezeichneter Ausführung und holte drei Points. Gegen die starke Reckübung von Thomas Seitel verlor Rainer nur drei Points, nachdem auch er ein weiteres mal seine Wettkampfsicherheit bewies. Als nächstes schicket Trainer Wiemers Jasper Vennemann ans Gerät. Jasper brachte seinen Giengersalto zum Hang und zeigte einen sicheren Stand. Zurecht freute er sich mit dem Publikum über diesen Vortrag. Christian Rehfeld, der ehemalige Juniorennationalturner musste dagegen setzen und verlor die Nerven. Zwei Absteiger beim extrem schweren Kovacssalto bedeuteten fünf Points für die KTV.
Ein gewonnener Scorepoint von Felix Wiemers machte das Ergebnis anschließend noch etwas deutlicher.

In einem spannenden Finale siegte die Heimmannschaft also mit 36 zu 28.

Für die KTV, die mit Fabian Lotz ebenfalls auf ihren stärksten Athleten verzichten muss und mit markus Mielke auf einen weiteren wichtigen Athlten derzeit nicht zurückgreifen kann, zeigte sich wiedereinmal, dass die Stärke des Teams seine mannschaftliche Geschlossenheit ist, was diesen Erfolg überhaupt möglich machte. „Alle sechs Athleten sind im Prinzip Sechskampffähig. Diese Stärke in unserem kleienen Team hat uns heute in Verbindung mit sauberen Vorträgen gereicht“, lobte Albert Wiemers seine Mannen,“Deshalb kann heute auch kein Turner im Team besonders hervorgehoben werden.“.

450 Fans sorgten auf der gut besetzten tribüne für Stimmung, dennoch spürte man, dass der Schock vom Boden in der Halle tief saß. Alle hätten sich wohl einen anderen Turnnachmittag gewünscht.

An dieser Stelle wünschen die Turner der KTV Dan Potra eine erfolgreiche Genesung und dem Team der KTG, dass sie ihr Saisonziel dennoch erreichen. Dass Dan am Sonntag wieder Richtung Rumänien reisen konnte, sorgte für einige Erleichterung.

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