Herzlich Willkommen beim Kunstturnen in der 2. Bundesliga mit der Kunstturnvereinigung Obere Lahn

Deutsche Turnliga Mit freundlicher Unterstzützung der Sparkasse Marburg-Biedenkopf Mit freundlicher Unterstzützung der Weber Gruppe
WTG Heckengäu - KTV Obere Lahn
am 08 Okt 2022 18:00 Uhr
KTV Obere Lahn - Eintracht Frankfurt
am 15 Okt 2022 18:00 Uhr
KTV Koblenz - KTV Obere Lahn
am 22 Okt 2022 18:00 Uhr
KTT Oberhausen - KTV Obere Lahn
am 29 Okt 2022 18:00 Uhr
KTV Obere Lahn - TSG Grünstadt
am 12 Nov 2022 18:00 Uhr

Ist der dritte Sieg in Folge möglich?

3. Oktober 2022
Zum dritten Wettkampftag fährt die Riege von der Lahn zur WTG Heckengäu. Die Mannschaften kennen sich vom letztjährigen Aufstiegsfinale, wo sich die KTV knapp durchsetzte. „Auswärts ist es immer ein wenig schwerer. Die Jungs aus dem Heckengäu zeigen außerdem in der Regel wenig Fehler und sind sehr  homogen aufgestellt. Eigene Patzer werden hier sicherlich hart bestraft – ein unangenehmer Gegner.“, gibt KTV-Vorsitzender Philipp Wiemers eine erste Einschätzung ab. 
Es gilt also nicht nachzulassen und mit dem dritten Sieg in Folge würde sogar ein Platz weiter oben winken, da Frankfurt und Koblenz direkt aufeinander treffen.

Obere Lahn hält sich schadlos

3. Oktober 2022
„Das haben sich unsere Gäste offensichtlich anders vorgestellt.“, resümiert Kapitän Maik Wehn mit einem Grinsen die Lage nach dem Wettkampf. Die KTV bot im innenhessischen Duel relativ wenig Angriffsfläche und die Fehlerquote wurde im Vergleich zur Vorwoche weiter minimiert. 250 Zuschauer sorgten für beste Stimmung und einen herrlichen Turnabend in Biedenkopf. 
Lediglich der starke italienische Gaststarter Ares Federici brachte regelmäßig Punkte auf das Konto des Turnteams aus Linden. Er alleine holte dessen 17 und wurde zurecht Topscorer der Partie. Gegen die restlichen Starter der Gäste  ließen die Jungs von der Oberen Lahn lediglich acht Scores zu – zwei Duelle in der ersten Hälfte und nur eines am Sprung nach der Pause. Hier luchste Nico Köhler dem Weltklasseturner Artur Davtyan drei Scores ab, nachdem Artur in der Luft seinen Sprung spontan umstellen musste und sein Schwierigkeitsgrad dadurch deutlich zu leiden hatte. So kam es am Sprung zur Nullnummer für die KTV und der Wettkampf war weiterhin auf der Kippe, da sich die Hinterländer in der ersten Hälfte lediglich ein Polster von acht Scores erarbeiten konnten. Auch hier war Nico Köhler in einem entscheidenden Duell involviert. Mit einer völlig verpatzten Übung überließ er dem Routinier Felix Weber wichtige fünf Scores. Ein Missgeschick, welches der junge Köhler am Sprung gegen Davtyan wieder wettmachte. Durch starke Durchgänge am Barren und Reck erarbeitete sich die KTV dann allerdings ein solides Polster und geht verdient als Sieger aus der Halle. „Während Linden mit dem Kampfgericht gehadert hat, haben wir unser Ding gemacht und verdient gewonnen.“, freut sich Felix Weber, der dem Topscorer Federici am Barren mit blitzsauberer Übung ein Unentschieden abtrotzte. 
„Wir sind in der Liga angekommen und haben gezeigt, dass wir hier her gehören. Der Abstieg sollte kein Thema mehr sein. Vor allem auf unsere junge Garde bin ich stolz. Sie sind von der Schwierigkeit her voll dabei und behalten die Nerven. Das ist nicht selbstverständlich. In 15 der 24 Duelle haben wir Teenager geschickt. Das zeigt unser Entwicklungspotential.“, freut sich Chefcoach Albert Wiemers über den positiven Trend in Biedenkopf.
 
Die Gäste indes verließen die Halle in der Lahntalschule fluchtartig. So fluchtartig, dass sogar der Schlüssel für die Unterkunft der vielen auswärtigen Athleten der Lindener vergessen wurde. Aber auch dieses Problem konnte gelöst werden – nicht zuletzt aufgrund der geografischen Nähe.
Etwas ernüchtert bleibt festzuhalten, dass in Liga zwei der Geräteabbau offensichtlich Sache des Ausrichters ist. Hier wäre es doch schön an die Gepflogenheiten aus Liga drei anzuknüpfen – egal ob Sieg oder Niederlage.

Heimpremiere in Liga zwei

29. September 2022

Nach dem etwas überraschenden Sieg im Saarland gilt es für die Obere Lahn den Schwung vor eigenem Publikum mitzunehmen. Beim letzten Aufeinandertreffen 2019 gab es einen sehr knappen Sieg für die Gäste aus Linden. In diesem Jahr rechnen sich die Verantwortlichen der KTV wiederum eher Außenseiterchancen aus. „Linden hat seinen Kader seit unserem letzten Aufeinandertreffen mit den Mehrkämpfern Nico Köhler und Moritz Bulka mächtig verstärkt. Sie gehen als gestandene Zweitligatruppe mit etwas Vorsprung in die Begegnung“, schätzt Kapitän Maik Wehn die Lage ein. Dennoch soll versucht werden vor den eigenen Fans den Wettkampf möglichst lange offen zu gestalten. Außerdem hofft man auf die Rückkehr von Vincent Brusch, um am Pferd etwas mehr Sicherheit zu bekommen.

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