Mit einem Derby gegen Siegen startet die KTV Obere Lahn am kommenden Samstag in die Bundesligasaison. Bereits zum sechsten Mal in Folge treffen die beiden Vereine in der zweithöchsten Liga der Deutschen Turnliga aufeinander. In den letzten Jahren versprach das Duelle mehrere spannende Aufeinandertreffen. Der Heimvorteil liegt dieses Mal wieder auf Seiten der KTV. „Wir hoffen auf die selbe Unterstützung unserer Fans wie in der letzten Saison. Das motiviert einfach zusätzlich.“, so Rainer Gunne vor dem Auftakt. Zwar nicht mehr mit dem Topscorer von 2010 Shalva Dalakischwili, aber dafür mit starken belgischen Gastturnern, müssen die Turner aus Siegen als Favorit gelten. Von Philipp Herder sowie dem inzwischen weltcuperprobten Jonas Rohleder werden tolle Vorträge in der Halle der KTV erwartet. Für die heimische Riege heißt es also ohne Druck zu turnen und den Wettkampf so lange wie möglich offen zu gestalten. Ziel ist es zumindest eine Gerätewertung auf das KTV-Konto zu verbuchen.
Mit einem Vorsprung von circa fünf Punkten gewann die KTV Obere Lahn am vergangenen Sonntag im südhessischen Eppertshausen den ersten Wettkmapftag der zweiten Landesliga. In der zweithöchsten hessischen Klasse setzte sich das Team am vergangenen Sonntag gegen siebzehn Teams durch. „Damit hätte ich nicht gerechnet. Wir haben aber einen durchweg guten Wettkampf geturnt und verdient gewonnen. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Turnern hat sich bewährt.“, zeigte sich Trainer Albert Wiemers mit dem Wettkampfverlauf zufrieden.
Bereits zum zweiten Mal errang Felix Weber am vergangenen Wochenende im niedersächsischen Einbeck die Deutsche Meisterschaft bei den Jahnkämpfern. Mit einem Vorsprung von über drei Punkten verwies der die Konkurrenz deutlich. Sein Trainingskamerad Maik Wehn zeigte ebenfalls einenguten Wettkampf und das brachte ihm am Ende unter den 33 qualifiziertenTeilnehmern den siebten Rang. Für die zwei Jugendturner aus Biedenkopf begann der Wettkampf am Samstag mit den turnerischen Disziplinen. Hier zeigten beide am Boden eine saubere Übung und wurden mit Wertungen von über 12 Punkten belohnt. Auch am Barren turnten sie ihre Übungen gut durch. Für Felix bedeutete dies miteiner weiteren Wertung von über 12 Punkten, dass er mit der höchsten Punktzahlnach dem Turnen vorne lag.