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25. April 2013
KTV Obere Lahn will zum Saisonauftakt punkten

Fabian Lotz will in Buttenwiesen punktenGegen den Neuling der ersten Liga, den bayrischen TSV Buttenwiesen, beginnt für die KTV Obere Lahn am kommenden Samstag die Erstligasaison.
Nicht wie im vergangenen Premierejahr im Herbst, sondern bereits im Frühjahr müssen sich die Hinterländer Turner bereits in Topform präsentieren, um auswärts die ersten Punkte einzufahren und den ersten Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Mit Fabian Hambüchen und Andrey Likhotskiy sind zwei der besten Punktesammlern der abgelaufenen Saison am Samstag für die KTV an den Geräten. Auch Fabian Lotz bewies am vergangenen Samstag bei den Landesmeisterschaften, dass er bereit ist für den Ligastart und holte souverän alle sieben zu vergebenen Titel. Lotz wird als Sechskämper eine der entschiedenen Rollen im Team einnehmen, wenn es um die Punkte geht. „Ich bin mir sicher Fabs wird seine Rolle gut erfüllen. Seine Form passt.“, so Trainer Wiemers zuversichtlich über den Hessenmeister.

Ebenso vermeldet Thore Gauch aus Kiel eine gute Trainingsform zu dieser für die Turner untypische frühe Phase im Jahr. Er wird wiederum an Barren und Reck eine feste Größe sein. Sebastian Quensell, der nach langer Trainingspause und vielen Rehaeinheiten aufgrund seiner Schulterverletzung seit einigen Wochen wieder für seine Form kämpfte, ist nun früher als erwartet wieder fit und soll am Seitpferd schon in Buttenwiesen eingreifen. „Für Basti freut es mich besonders. Sein Zwillingsbruder turnt seit diesem Jahr für Buttenwiesen und er hatte sich riesig auf das Duell gefreut – umso schöner, dass er nun aktiv eingreifen kann und eventuell kann es ja zum Brüderduell am Pferd kommen.“, kommentiert Teamchef Philipp Wieners die schnelle Genesung Quensells.
Aber auch die Biedenkopfer Felix Wiemers und Waldemar Schiller werden am Samstag ins Wettkampfgeschehen eingreifen. So ist Felix Wiemers für den Einsatz an Boden, Sprung und Barren in Form. Waldemar Schiller hingegen bereitet Trainer Wiemers noch ein paar Sorgen. Probleme an den Handgelenken und dem Rücken ließen zuletzt keinen konzentrierten Formaufbau zu, sodass Schiller nur bedingt zum Einsatz kommen kann.
„Auch wenn Waldi noch nicht überall turnen kann, wo ich ihn gerne am Gerät sehen würden, sind wir der Favorit für den Wettkampf am Wochenende und wollen in dieser Besetzung auch gewinnen. Es ist zwar die erste Standortbestimmung für uns in diesem Jahr, aber ich bin mir sicher, dass ein Sieg möglich ist.“, erklärt Trainer Wiemers das Ziel für diesen Samstag.
Fehlen wird in Buttenwiesen noch der auf Weltreise befindliche Jasper Vennemann, der allerdings aus dem fernen Brasilien die Daumen drückt.

Aber auch der Gastgeber des bei Augsburg gelegenen TSV Buttenwiesen nimmt ausländische Verstärkung in Anspruch, die ebenfalls wie Likhovitskiy und Hambüchen vor Wochenfrist bei den kontinentalen Titelkämpfen in Moskau am Start waren. Der Österreicher Matthias Schwab wird vor allem am Boden stark erwartet, aber in Kombination mit dem Schweizer Silvana Hornauer entsteht ein klasse Sechskampf. Auch Max Weißenhorn ist als ausgeglichener Sechskämpfer bekannt, sodass es gemeinsam mit den Gebrüdern Ullrich sowie Tobias Quensell eine schlagkräftige Truppe in Buttenwiesen zu schlagen gilt.
Auch sind die Buttenwiesener für ihre Heimstärke bekannt. „Die Jungs haben ihren ersten Wettkampf bereits absolviert. In Wetzgau waren sie noch etwas nervös. Ich gehe aber davon aus, dass sie die erste Nervosität überstanden haben und zu Hause einen guten Wettkampf im Kampf gegen den Abstieg abliefern werden.“

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