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20. Januar 2012
KTV Obere Lahn ab 2012 erstklassig

Stolz schaut Cheftrainer Albert Wiemers auf die Saison 2011 zurück: „Wir sind mit Ambitionen fürs Mittelfeld der zweiten Liga gestartet. Jetzt sind wir in der ersten Liga. Jeder ist über sich hinausgewachsen und wir schauen auf das erfolgreichste Jahr unserer jungen Vereinsgeschichte zurück. So darf die KTV zum 20. Geburtstag in 2012 nun den letzten Startplatz in der ersten Liga wahrnehmen, nachdem sich das NTT Hannover aufgelöst hat.


Schon zu Saisonbeginn hatte die hinterländer Riege das Glück auf seiner Seite. Mit einem denkbar knappen Sieg durch fünf Points in der letzten Paarung wurde Meisterschaftsfavorit Siegerland zu Hause mit einem Point Vorsprung besiegt und die Freude war immens unter den zahlreichen Anhängern der KTV. Schon zum frühes Saisonzeitpunkt war von vielen zu hören, dass dies einer der Höhepunkte sein sollte – nicht weit gefehlt, denn letztendlich ermöglichte dieser Sieg die Meisterschaft. Denn nach vielen deutlichen Siegen auswärts und zu Hause, war es nur noch der TuS Leopoldshöhe der die KTV zum Saisonende stoppen und die Meisterschaft streitig machen konnte. Zwar unterlagen die Turner um Topscorer Fabian Lotz auswärts knapp mit 33 zu 31, doch reichten drei gewonnene Geräte in fremder Halle, um die Meisterschaftsfeier perfekt zu machen. Die 100 mitgereisten Fans verwandelten die Halle in Leopoldshöhe in einen echten Hexenkessel.

„Wir haben tolles geleistet und stehen verdient in der Relegation.“, so der erfahrene Jasper Vennemann. „Als Außenseiter geht es jetzt gegen Wetzgau nur noch um die Zugabe in der Relegation.“, zeigte sich Sebastian Quensell vorfreudig auf den letzten Wettkampf der Saison. Dieser verlief dann überraschend spannend und die KTV machte es bis zum Ende spannend. Das Endergebnis von 30 zu 40 ließ sich dann sogar wirklich sehen und zeigt, dass die hessische Truppe durchaus mithalten kann. „Mit perfektem Wettkampfverlauf wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber schlussendlich hat der TV Wetzgau verdient gewonnen, es gab schließlich Fehler auf beiden Seiten.“, so Waldemar Schiller nach dem Wettkampf.

Mitte Dezember machten sich dann die Verantwortlchen der KTV bereits mit der Planung der kommenden Zweitligasaison vertraut, ehe dann Anfang Januar die Botschaft kam, dass das NTT aus Geldgründen zurückzieht und die Mannschaft einen Platz in der ersten Liga einnehmen darf. „Für uns geht jetzt ein Traum in Erfüllung und wir freuen uns riesig auf die Saison.“, so Felix Wiemers nach der überraschenden Neujahrsnachricht.

Mit Alexey Koltakov(Ukraine), Vid Hidvegi(Ungarn) und Helge Vammen(Dänemark) griff die KTV im Laufe der Saison auf drei Gastturner zurück, die allesamt einen hervorragenden Job machten. Sicher werden diese Spitzenturner wieder in Biedenkopf zu sehen sein – wohl aber wie gewohnt nur einzeln, da immer nur ein Gaststarter pro Gerät turnen darf.

Durch das Karriereende von Rainer Gunne muss die KTV im kommenden Herbst etwas umdenken. „Rainer war immer eine Bank im Team, wir werden ihn schmerzlich vermissen und halten schon Ausschau, um ihn an seinen starken Geräten zu ersetzen.“, so Trainer Wiemers über die personellen Änderungen im Team.

„Die Vorfreude in unserem turnbegeisterten Biedenkopf ist riesig. Wir empfangen zu Hause Clubs wie Bayern München und den SC Cottbus. Alleine das werden echte Erlebnisse für uns Turner. Zusammen mit unseren treuen Fans werden wir versuchen die Klasse zu halten – das wird aber sicher nicht leicht.“, so Mannschaftskapitän Philipp Wiemers zur kommenden Saison.

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